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+ + + Aktuell + + + Aktuell + + + Aktuell + + + Aktuell + + + Aktuell + + + Aktuell + + + Aktuell + + + - Allabendliches Verkehrschaos (Süddeutsche Zeitung vom 13.01.2012) - Bahnausbau: Appell an die Bürger (Münchner Merkur / Dorfener Anzeiger vom 19.01.2012) - Bahnausbau: Anhörungsverfahren kann jetzt beginnen (Passauer Neue Presse vom 23.01.2012) - Hochkarätig, aber wenig Neues (OVB-online.de vom 24.01.2012) |
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Über
30 Jahre lang haben die Dorfener für Ihre Heimat und gegen die Zerstörung
des Isentals durch die A94 gekämpft. Jetzt
planen sie selber (auf eigene Kosten!) den Bau einer breiten Umgehungsstrasse
- quer durch das ganze Isental. Jahrzehntelang haben sich die Dorfener gegen die Umweltzerstörung, den befürchteten Lärm und Dreck durch die von der Staatsregierung geplante A94 gewehrt. Wo doch die geplante A94-Trasse (Abschnitt Pastetten-Heldenstein) bei Dorfen "nur" auf einem Bergrücken am Rande des Isentals verläuft (siehe Grafik links). Auch die Trasse für den seit längerem geplanten zweigleisigen Ausbau der Bahnstrecke München-Mühldorf wird am Rande des Isentals entlang führen. Ganz im Gegensatz dazu, soll nun durch die von der Stadt Dorfen, geplanten "Ortsumfahrung Dorfen West Nah", das Isental westlich von Dorfen (dort "Broadwies" genannt) über seine ganze Breite durchschnitten bzw. durchquert werden (siehe Grafik links). Das geplante Vorhaben der Dorfener stellt den jahrzehntelangen Kampf gegen die Isentaltrasse der A94, sowie die damit verbundene Umwelt und Naturzerstörung komplett ad absurdum. Kaum zu glauben! Opfern die Dorfener wirklich den Teil des Isentals, der als wunderschönes Naherholungsgebiet vor ihrer Haustüre liegt - für eine Umgehungsstrasse, die Dorfen von LKW-Maut-Flüchtlingen und vom Urlaubsverkehr entlasten soll? Wo doch die vierspurige B15 NEU bereits teilweise schon gebaut wird bzw. seit längerem geplant ist? Ein Ratsbegehren soll demnächst Klarheit schaffen... |
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Dorfen braucht keine Ortsumfahrung - weder im Westen, noch im Osten! Die Verkehrsprobleme an der B15 in Dorfen sind teils überregional bedingt, teils aber auch selbst gemacht! Seit der Öffnung
des Ostens und der Einführung der LKW Maut ist die Belastung durch
den LKW Fernverkehr und den Reiseverkehr in den Ferienzeiten auf der B15
enorm gestiegen. Diesen Verkehr wollen die Dorfener mit der geplanten
Ortsumfahrung aus der Stadt heraus bringen. In Taufkirchen und St. Wolfgang
denkt man teils ebenso.Die
sogenannte "Hörnchen-Lösung", jedes Dorf baut Zur Entlastung von insgesamt 30 Ortschaften vom PKW- und LKW-Fernverkehr, darunter ist auch Dorfen, wird bereits jetzt die Bundesstrasse B15 NEU (vierspurig) gebaut. Dies macht auch Sinn, da überregionale Verkehrsprobleme nur durch überregionalen Strassenbau zu lösen (und zu bezahlen) sind. Weder die B15 NEU - noch die vom Dorfener Stadtrat geplante Ortsumfahrung, werden alle Verkehrsprobleme auf der B15 lösen! Der Verkehr zu den Supermärkten und zum Bahnhof wird weiter bleiben. Von der Stadt Dorfen beauftragte Experten schätzen dass der Verkehr auf der B15, aus bis zu 70% sogenanntem "Ziel- und Quellverkehr" besteht. |
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Also müssen die verbleibenden 70% Auto- und LKW-Verkehr flüssiger und für alle Verkehrsteilnehmer sicherer durch die Stadt geführt werden. Spezialisierte Architektenbüros können dazu Lösungen erarbeiten. Der entsprechende Beschluss des Dorfener Stadtrates, den es ja schon gibt, muss nur noch umgesetzt werden. Es wird noch einige Jahre dauern, bis die B15 NEU (wie auch eine Ortsumfahrung) komplett zu befahren ist. Teure unüberlegten Schnellschüsse, wie die der geplanten Ortsumfahrung sind abzulehnen. Wenn die B15 NEU schließlich kommt, dann ist der Fernverkehr weg - und Dank Ortsumfahrung der schönste Teil des Isentals zerstört! Ob die geplante Ortsumfahrung zukünftig als vielbefahrener Autobahnzubringer zur A94 fungieren würde, ist mehr als fraglich. Dorfen wird nicht die einzige Ortschaft entlang der A94 mit einer Autobahnauffahrt sein. Bei Lengdorf und Schwindegg sollen sogar auch schon welche geplant sein ... |
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