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Argument: Die B15 durch Dorfen wird vom überregionalen LKW- und Autoverkehr durch geplante und teils im Bau befindliche B15n (B15 NEU) stark entlastet werden.

Begründung: Derzeit ist die vierspurige "B15 neu" in Bau bzw. in Planung. Sie soll zukünftig Regensburg und Rosenheim verbinden. Die Bauarbeiten reichen aus Richtung Norden bereits bis Ergoldsbach. Die konkrete Planung läuft bis Geisenhausen, sehr umstritten ist dabei die geplante Umfahrung von Landshut. Weiter soll die
B15 neu über Velden und Schwindegg in die geplante A 94 münden, dieser Abschnitt ist im Bundesverkehrswegeplan als "weiterer Bedarf" eingeordnet.

Finanziert wird die B15 neu von der Bundesrepublik. Der Bund zahlt aus diesem Grund keine Zuschüsse für Ortsumgehungen an der bestehenden B15, denn dies würde ja dem Bau der B15 neu widersprechen und wäre eine unzulässige Doppelförderung. Für eine geplante Dorfener Ortsumgehung gibt es deshalb keine Gelder des Bundes, möglich sind lediglich Fördergelder des Landes Bayern für "Kommunale Entlastungsstraßen".

Alternative: Die B15n ist die einzige sinnvolle Alternative zur geplanten Ortsumgehung, um den überregionalen Verkehr, insbesondere die LKWs, aus der Stadt zu bringen. Dies gilt nicht nur für Dorfen, sondern auch für St. Wolfgang, Armstorf und Taufkirchen. Überregionale Verkehrsprobleme müssen überregional gelöst (und bezahlt) werden. Lokale "Hörnchen-Lösungen" machen keinen Sinn; sie sind Murks auf der ganzen Linie!

Links zu weiteren Infos zur B15n: