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Begründung:
"Ortsumgehung Dorfen West (nah)" soll Dorfener Bürger zwischen 10 und
25 Millionen kosten!
- Aktuelle Kostenschätzungen
gehen von mindestens 20-25 Millionen Euro aus (ohne Grunderwerb, Lärmschutz,
Bodenaustausch,... ???).
- Laut Aussage von
Bürgermeitster Heinz Grundner könnten Sonderbauvorhaben, wie die ODW
mit bis zu 85% gefördert werden. Zugesagt ist allerdings noch nichts!
- Zieht man die
vermutete Förderung ab, kämen auf die Stadt und somit ihre Bürger finanzielle
Belastungen von mindesten 5-6 Millionen Eure Eigenanteil zu.
- Dazu kämen noch
die Zinsen für die Vorfinanzierung und Kreditaufnahme, so dass sich
die Gesamtkosten für die Stadt auf etwa 10 Mio.€ addieren würden.
Anmerkung:
Teilt man die veranschlagten 25 Mio € durch die Einwohnerzahl Dorfens
(13.477) ergeben sich pro Kopf 1.855 Euro, egal ob Säugling oder Greis!
Quellen:
- GAL-Newsletter und Bericht im Dorfener Anzeiger
-13.477 Zahl des Bayerischen Landesamtes für Statistik
und Datenverarbeitung vom 31.12.2007, Hauptwohnsitze
- Zur Finanzierung der ODW, werden viele Einschränkungen im kommunalen
Haushalt, sowie Steuer- und Abgabenerhöhungen notwendig werden.
- Unter den Einschränkungen und zusätzlichen finanziellen Belastungen
werden alle Dorfener zu leiden haben - auch die in den Außenbereichen!
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Alternativen:
- Planung der teuren
"Ortsumfahrung Dorfen West" fallen lassen (und keine weiteren
teuren Gutachten dazu erstellen lassen!).
- Massnahmen zur
Entlastung der B15 von Lärm und Verkehr eruieren und umsetzen (wie
in der Stadtratssitzung am 7.7.2010 angedacht bzw. entschieden)
- Massnahmen zur
Förderung des Verkehrsflusses auf der B15 eruieren und umsetzen
(wie in der
Stadtratssitzung am 7.7.2010 angedacht bzw. entschieden)
- Die Lösung
der überregional Verkehrsprobleme an der B15 (Mautflüchtlinge,
Ferienreiseverkehr, ...) muß überregional gelöst und
auch überregional finanziert werden. Es kann nicht sein, dass die
Dorfener Bürger dem Fernverkehr neue Strassen bauen und finanzieren
(bzw. teilweise vorfinanzieren).
- Für den Fernverkehr
gibt es längst eine Lösung, die nur noch weiter umgesetzt
werden muß: Den Weiterbau der B15-NEU. Weil beim Bund kein angeblich
Geld mehr dafür da ist, wurde der Weiterbau der noch fehlenden
Streckenabschnitte aus der Dringlichkeit im Bundesverkehrswegeplan herausgenommen.
Was man rausnimmt kann auch wieder reinnehmen! Die Gelegenheit ist dazu
da. Noch in diesem Jahr soll der Bundeverkehrswegeplan neu justiert
werden.
Hier sind die B15-Anlieger-Bürgermeister Grundner, Schwimmer und
Hofstätter gefordert, bei ihrem CSU-Parteigenossen Verkehrsminister
Ramsauer vorstellig zu werden und den baldigen Weiterbau der B15 NEU
zu fordern. Nicht, weil wir nach dem St. Floriansprinzip, den Bau einer
Entlastungsstrasse unseren Nachbargemeinden aufs Auge drücken wollen,
sondern weil es die einzige vernünftige überregionale Lösung
zur Bändigung des Fernverkehrs auf der B15 ist.
- Eines der Hauptprobleme
für den teilweise immer mal stockenden Verkehr auf der B15 sind
die oft geschlossen Bahnschranken. Hier ist die Bahn gefordert. Eine
Brücke oder Unterführung muss rasch geplant, gebaut und von
der Bahn finanziert werden. Die Dorfener dürfen keine Umgehungsstrasse
bauen, nur weil die Bahn nicht in der Lage ist ihre Gleisanlagen kreuzungsfrei
umzubauen - was ja seit längerem gesetzlich vorgeschrieben ist.
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